Unsere Berufsorientierung

Übersicht 2

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Einen genauen Überblick finden Sie im Berufsfahrplan.

Zukunftstag

In Niedersachsen gibt es jährlich im Frühjahr den „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“. Auch unsere Schule nimmt in den Jahrgängen 5-9 daran teil. Mit viel Elan werden die Schüler unterstützt und beraten, einen sinnvollen Platz zu finden.

Dieser Tag sollte so gestaltet werden, dass Mädchen die Möglichkeit haben, in typische „Männerberufe“ zu schnuppern, während die Jungen in die „weibliche Berufswelt“ schnuppern. So soll das traditionelle Berufsspektrum erweitert werden.

Die Arbeitsverträge, die dort für einen Tag geschlossen werden, werden im Anschluss im Berufswahlpass abgeheftet.

Betriebsbesuche

Durch Betriebsbesuche in allen Jahrgängen erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die betriebliche Realität und lernen unterschiedliche Arbeitswelten näher kennen. In der Schule werden diese Besuche vor- und nachbereitet, sodass sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Theorie eines Berufes oder eines Betriebes auseinandergesetzt haben und im Anschluss einen Einblick in die Praxis erhalten. So soll möglichst viel für die eigene Berufsorientierung mitgenommen werden. Alle Materialien dazu werden im Berufswahlpass abgeheftet.

Berufswahlpass (BWP)

Der Berufswahlpass wurde im Rahmen des Bundesprojektes „Schule – Wirtschaft/Arbeitsleben“ als Instrument zur Strukturierung der beruflichen Orientierung entwickelt und erprobt und wird inzwischen bundesweit eingesetzt. An unserer Schule arbeiten die Schülerinnen und Schüler im schuleigenen Fach LeA sowie in den Fächern Deutsch und Wirtschaft ab dem 7. Jahrgang mit ihrem BWP.

Er unterstützt die berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler, indem ihre Stärken und Interessen erforscht werden, hilft bei der Auseinandersetzung mit ihrer individuellen Leistungsbereitschaft und begleitet sie auf dem Weg bis hin zu ihrer beruflichen Erstausbildung. Außerdem dient er der Dokumentation und der Teilnahme an Projekten und Maßnahmen, die im Rahmen der Berufswahl relevant sind, z.B. Praktika, Unterrichtsprojekte sowie schulisches und außerschulisches Engagement. Schließlich strukturiert der BWP den Prozess des Übergangs von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt und unterstützt die Jugendlichen, ihren Weg eigenverantwortlich, selbstständig und erfolgreich zu organisieren.

Kompetenzanalyse Profil AC

Mit dem Kompetenzfeststellungsverfahren können die berufsrelevanten, überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 erhoben werden und in der Folge gezielte individuelle Förderung sowie eine passgenauere Berufswahlentscheidung ermöglicht werden.

Die Kompetenzanalyse bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken zu ermitteln.

Dies geschieht in Form eines Assessment Centers, bei dem ausgebildete Beobachter (Lehrkräfte) die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen beurteilen, und einem computergestützten Planspiel.

Im Anschluss wird den Schülerinnen und Schülern in einem Reflexionsgespräch Rückmeldung zu ihren Fähigkeiten geben.

Diese Rückmeldung wird mit den Eltern besprochen und anschließend im Berufswahlpass abgeheftet.

Besuch im Berufsinformationszentrum (BiZ)

Jährlich besucht der 8. Jahrgang einen Vormittag lang das BiZ in Lüneburg. Dort können sich die Schülerinnen und Schüler zu Praktikumsstellen oder Ausbildungsberufen beraten lassen, auch Kontaktadressen können erfragt werden.

Außerdem wird gemeinsam mit der Berufsberatung vor Ort mit jeder/m Schüler/in ein Test durchgeführt, dessen Ergebnis den Schüler/innen Auskunft gibt, welche Berufe zu ihnen passen.

Mit diesem ersten Kontakt soll den Schülerinnen und Schüler eine weitere Alternative aufgezeigt werden, wie sie sich über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten informieren können.

Berufsorientierungswoche

In dieser Woche erhalten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 einen ersten Eindruck von Bewerbungsgesprächen und einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder, um eine Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

In den ersten beiden Tagen üben die Schülerinnen und Schüler Telefongespräche mit potentiellen Praktikums- und Ausbildungsbetrieben und besprechen das Verhalten und Erscheinungsbild bei Vorstellungsgesprächen.

Während der nächsten beiden Tage stellen Betriebe aus der Region ihre Ausbildungsberufe vor und geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Hier kann der Erstkontakt hergestellt werden, um sich für einen Praktikumsplatz zu bewerben.

Der letzte Tage beinhaltet die Reflexion der Woche.

Praktika in regionalen Betrieben

An unserer Schule findet im 9. Jahrgang vor den Herbstferien ein 2-wöchiges und im 10. Jahrgang ein 1-wöchiges Praktikum statt. Der Zeitraum des Praktikums der 10.-Klässler liegt meistens unmittelbar vor den Herbstferien, sodass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, das Praktikum in die Ferien hinein zu verlängern. In der Regel sollen Betriebe in der Region besucht werden, die bestenfalls Ausbildungsstellen anbieten.

Auf das erste Praktikum werden die Schüler fächerübergreifend (Deutsch: Bewerbungen schreiben, Wirtschaft: Interessen und Fähigkeiten herausfinden, LeA: Projekt „Soziale Verantwortung“) vorbereitet und sie erhalten kurz vor dem Start ihre Praktikumsmappe. Alle Bausteine werden mit ihnen besprochen und die Bewertung fließt in die Halbjahresnote im Fach Wirtschaft ein. Zudem erhalten sie schon in der 8. Klasse als Vorbereitung auf der schulinternen Berufsmesse Ideen und Einblicke der 9.-Klässler, die über ihre Erfahrungen in den Praktikumsbetrieben berichten.

Die Praktikanten werden von ihren Klassenlehrern in den Betrieben besucht und können sich in schwierigen Situationen an sie wenden. Auch der Austausch mit den Betrieben vor, während und nach dem Praktikum wird durch die Schule organisiert. So wird eine Betreuung durch die Schule gewährleistet.

Innerhalb des Praktikums geht es darum, dass erste Arbeitsabläufe kennengelernt werden und festgestellt werden kann, ob der Beruf für die Schülerinnen und Schüler in der Zukunft interessant sein könnte. Im besten Fall werden nach diesen Erfahrungen schon Absprachen bezüglich eines Praktikums in der 10. Klasse oder eines Ausbildungsplatzes getroffen.

Schulinterne Berufsmesse

Schon seit einigen Jahren findet bei uns an der Schule nach dem Praktikum der 9. Klassen im November eine schulinterne Berufsmesse statt. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen stellen an diesem Tag den 8.-Klässlern ihren Praktikumsplatz vor. Dazu fertigen sie Plakate und Präsentationen zu den Ausbildungsberufen und Betrieben an, in die sie „geschnuppert“ haben.

Sie werden bei ihrer Vorbereitung von Lehrkräften begleitet, müssen sich aber auch eigenständig organisieren.

Die Präsentation der 9.-Klässlerinnen und 9.-Klässler wird benotet und fließt in die Halbjahresnote im Fach Wirtschaft mit ein.

Zu der Messe werden außerdem die Betriebe, Eltern und Presse eingeladen.

Besuch von Berufsinformationsmessen

Der Besuch von Ausbildungsmessen bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance, mit Personen aus Ausbildungsbetrieben aus der Region ins Gespräch zu kommen. Dazu können sie sich über die angebotenen Berufe informieren und ggf. Kurzbewerbungen abgeben.

Berufsmessen, die von unserer Schule besucht werden können, sind im Folgenden auszugsweise aufgelistet:

- Berufsmesse „JobTreff“ in Buchholz

- Berufsmesse Hamburg

- Berufsmesse „Nordjob“ Bienenbüttel

- Berufsmesse Bundeswehr Wilhelmshafen, Munster

- Berufsmesse Informatik

- Berufsmesse „Ausbildungsbörse“ Lüneburg

- „Tag der Betriebe“ Landkreis Harburg

- „Nacht der Ausbildung“ Lüneburg

Schülerfirma

Die Gründung der Schülergenossenschaft KREUZWERK nSG der OBS Salzhausen erfolgte am 16.01.2018. Unter dem Dach der Schule beteiligt sich die Schülerfirma aktiv am Markt in der Region. Dabei werden in erster Linie pädagogische Zielsetzungen verfolgt. Charakteristisch ist der Erwerb praktischer Erfahrungen.

Zweck der Schülergenossenschaft ist die Förderung und Betreuung der Mitglieder durch deren aktive Mitarbeit in der Genossenschaft.

Gegenstand des Geschäftsbetriebes sind Dienstleistungen im sozialen Bereich sowie die Herstellung von Produkten aus Holz, Metall, Kunststoff, Speisen und Textilien, die schulbezogene Vermarktung und Verwaltung. Näheres dazu erklärt die Satzung und der Geschäftsbericht der Schülerfirma in der jeweils aktuellen Fassung.

Die Schülerinnen und Schüler werden Teil einer Gemeinschaft – der Schülerfirma der Schule. Sie bereiten sich vor in die Öffentlichkeit zu treten, um Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Sie gewinnen Kunden für ihr Produkt und lernen so praxisnah wirtschaftliche Abläufe verstehen. Durch die buchhalterische und personalwirtschaftliche Führung ihrer Firma werden den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen ermöglicht, die u.a. gut auf eine spätere kaufmännische Ausbildung vorbereiten.

Bewerbungstipps durch externe Berater

An unserer Schule werden sowohl die 9.-Klässler wie auch die 10.-Klässler immer im 1. Halbjahr von einem externen Berater (Schulservice der AOK, Herrn Maaß) zu den Themen „Bewerbung“ und „Vorstellungsgespräch“ beraten.

Das Training dauert in der Regel von 8.30-12.30 Uhr und die Schüler nehmen an diesen Tagen viel Wissenswertes, aber auch Motivation, mit in ihre Bewerbungsphase.

Projekt Berufseinstiegsbegleitung

     beruf

 

Seit 2012 nimmt die Oberschule Salzhausen am Projekt „Berufseinstiegsbegleitung “ teil. Umgesetzt wird die Berufseinstiegsbegleitung von der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Seit 2013 ist von der Agentur für Arbeit ein Mitarbeiter Herr Harms vom BNW (Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft) vor Ort an der OBS Salzhausen eingesetzt, mit dem gemeinsamen Ziel, die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung effizient zu unterstützen.

Der Berufseinstiegsbegleiter unterstützt die Jugendlichen beginnend ab Klasse 8 längstens bis zum Ende des ersten beruflichen Ausbildungsjahres – also bis zu 2,5 Jahre.

Ab Klasse 8 können die Jugendlichen an dem Projekt Berufseinstiegsbegleitung teilnehmen. Ausgehend von den Wünschen der Jugendlichen und den Ergebnissen aus der Kompetenzanalyse Profil AC Niedersachsen werden die individuellen Fähigkeiten der Jugendlichen mit den erforderlichen Berufskompetenzen abgeglichen, um eine optimale Berufswahl treffen zu können. Auch bei der Wahl bzw. der Suche nach einem Praktikumsplatz werden die Jugendlichen unterstützt, damit die Schülerpraktika in der 8. und 9. Klasse bereits im Hinblick auf die spätere Berufswahl genutzt werden.

In Klasse 9 findet das konkrete Bewerbungstraining statt. Das Erstellen einer kompletten Bewerbungsmappe, Telefontraining oder die Vorbereitung auf die Vorstellungsgespräche stehen dabei im Mittelpunkt. Daneben unterstützt der Berufseinstiegsbegleiter den Jugendlichen aktiv bei der Ausbildungsplatzsuche.

Nach dem Schulabschluss findet die Unterstützung als Begleitung an der weiterführenden beruflichen Schule, sowie durch regelmäßige Betriebsbesuche statt, je nachdem welche Art der beruflichen Ausbildung die Jugendlichen gewählt habe